Alle Arnstadt Highlights in einer Tour

Mit unserer Classic Tour Arnstadt führen wir Sie zu den bekanntesten Plätzen der malerischen kleinen Stadt im grünen Herzen Deutschlands - dem Thüringer Wald. Wir beginnen die Stadtführung durch die älteste Stadt in Thüringen am Wollmarkt. Von hier aus geht es direkt zum Schlossgarten. Der nächste Halt, die Schlossruine Neideck ist schon von weitem gut zu sehen. Erstmals urkundlich im Jahr 704 erwähnt, verfügt Arnstadt über eine gut erhaltene Innenstadt. Die Tour führt uns weiter zur Zimmerstraße und den Kohlenmarkt. Vorbei an der Stadtverwaltung Arnstadt kommen wir zum Bachhaus und zur Bachkirche. Arnstadt war die Heimat von Johann Sebastian Bach, dem berühmten Komponisten, als dieser noch ein rebellischer Teenager war. Arnstadt erzählt die Geschichte eines jungen Bachs zu Beginn seiner Karriere in der Bachkirche. Im Anschluss führt uns die Tour zur Stadt- und Kreisbibliothek im Prinzenhof, von wo aus wir zur majestätisch anmutenden Liebfrauenkirche weitergehen. Der nächste Halt ist das Arnstädter Neutor. Die Tour endet schließlich in der Marlittstraße. Die romantische Schönheit Arnstadts wird für immer in den Büchern von Eugenie Marlitt bewahrt, die eine beliebte deutsche Schriftstellerin war. Auf unserem Spaziergang durch den grünsten Platz der Welt, kommen Sie in den Genuss, die Geschichten der alten Stadt zu hören, und mehr über Ihre Geschichte zu erfahren.

Arnstadt – von Gründung bis zum heutigen Tag

Mit der ersten Erwähnung in einer Schenkungsurkunde des fränkischen Herzogs Hedan II im Jahre 704 ist Arnstadt die älteste urkundlich erwähnte Stadt in Thüringen. Auf unserer historischen Stadtführung erklären wir Ihnen die Geschichte Arnstadts von Gründung bis zum heutigen Tag. Sie erfahren wie sich die Stadt während der geschichtlichen Umbrüche verhielt und sehen die Veränderungen der Stadt im Kontext der Geschichte Mitteleuropas. Am Beispiel Arnstadts kann man auch nachvollziehen wie eine Siedlung zu einer reichen, unabhängigen Stadt aufsteigt und sich später zu einer relativ kleinen, weniger bedeutenden Stadt entwickelt.

Natur, Geographie und Geschichte des Tores zum Thüringer Wald

Arnstadt ist bekannt als das "Tor zum Thüringer Wald". Wie dieser Name bereits andeutet, gibt es rund um Arnstadt zahlreiche Möglichkeiten, auf ausgiebigen Wanderungen die schöne Naturlandschaft des hier beginnenden Thüringer Waldes zu erkunden. Unsere Tour startet am Alteburgturm, der vor über 120 Jahren zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 errichtet wurde. Danach geht es weiter zum Königsstuhl, einem Aussichtspunkt auf der Nordwestseite des Hügelkamms, mit Blick auf das geschichtsträchtige Naturschutzgebiet Jonastal und den berühmten Jungfernsprung. Weiter führt uns der Weg über die Schwedenschanze zum Kreuzchen, von wo aus wir bei einem kleinen Picknick mit dem überragenden Arnstädter Brot aus der Bäckerei Nagel, den kilometerweiten Ausblick über den Plauschen Grund genießen. Den erwachsenen Gästen reichen wir dazu gerne ein original Arnstädter Bier, den kleinen Wanderern ein Getränk eigener Wahl. Nun beginnt der Rückweg entlang der südostlichen Seite des Hügelkamms, vorbei an den ehemaligen Weinhängen und der Wincklerschen Gruft, einer versteckten Grabruine, die selbst vielen alteingesessenen Arnstädtern unbekannt ist. Der letzte Wegpunkt, bevor die Tour wieder am Ausgangspunkt Alteburgturm endet, ist der Aussichtspunkt "Schneckchen", wo wir noch ein letztes Mal das Geratal mit dem hineinreichenden Arnstädter Süden überblicken.

90 min
15.00 inkl. MwSt. p.P. (ab 4 Gäste)
Wollmarkt, 99310 Arnstadt, Germany
Tour Route

Wussten Sie schon?

1703 hatte sich die Gemeinde Arnstadt einen ziemlichen Rowdy als Organisten für die Neue Kirche ausgesucht. Er verlängerte eigenmächtig seinen Urlaub, brachte eine fremde Jungfer auf die Empore in der Kirche und lieferte sich eine handgreifliche Auseinandersetzung auf dem Marktplatz. Auch die musikalische Kritik war eindeutig: "Er wechsle zu oft die Tonart, spiele dissonante Begleitakkorde und verwirre mit ungewöhnlichen Tönen die Gemeinde." Ja, einfach skandalös dieser Johann Sebastian Bach.
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