Schlossmuseum

Puppensammlung „Mon plaisir“ Die von Fürstin Auguste Dorothea von Schwarzburg – Arnstadt (1666 – 1751) konzipierte Puppenstadt „Mon plaisir“ (Mein Vergnügen) ist einmalig in der Welt. Eine Sammlung von fast 400 Puppen, dargestellt in 82 Puppenszenen, gibt Einblicke in das wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Leben einer Residenzstadt zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Tauchen Sie ein in Alltagsszenen wie den Besuch eines Markttages oder einer alten Handwerksstätte und werfen sie z. B. einen Blick in die fürstliche Wochenstube! Besonders bezaubern die ca. 2700 dazugehörigen Inventargegenstände en miniature. Wir freuen uns auch auf Ihr Kommen!

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Wussten Sie schon?

1703 hatte sich die Gemeinde Arnstadt einen ziemlichen Rowdy als Organisten für die Neue Kirche ausgesucht. Er verlängerte eigenmächtig seinen Urlaub, brachte eine fremde Jungfer auf die Empore in der Kirche und lieferte sich eine handgreifliche Auseinandersetzung auf dem Marktplatz. Auch die musikalische Kritik war eindeutig: "Er wechsle zu oft die Tonart, spiele dissonante Begleitakkorde und verwirre mit ungewöhnlichen Tönen die Gemeinde." Ja, einfach skandalös dieser Johann Sebastian Bach.
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