Regensburg von der Steinzeit bis zum Ende des 20 Jahrhunderts

Von den ersten Siedlungen der Steinzeit bis zum Ende des 20 Jahrhunderts hat Regensburg viele Inkarnationen durchgemacht. Als Freie Reichsstadt, als ständiger Sitz des Reichstags des Heiligen Römischen Reiches, als Hauptstadt des Herzogtums Bayern und als Kulturzentrum Süddeutschlands. Die Handelsstadt an der Donau zwischen Ost und West war berühmt für Ihre Goldschmiedekunst und Stoffe und ist heute die viertgrößte Stadt im Bundesland Bayern. Während des Zweiten Weltkrieges erlitt Regensburg nur geringe Schäden durch die Alliierten und die mittelalterliche Stadtmitte ist heute zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden.

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Wussten Sie schon?

„Alles in Butter?“ – Am Beispiel des Runtingerhauses kann diese Redewendung sehr schön erklärt werden. Als eine der wenigen Familien hatten die Runtingers schon Glasfenster in ihrem Anwesen. Die teuren Gläser wurden aus Venetien mit der Kutsche von Italien über die Alpen transportiert. Viele der wertvollen Gläser gingen dabei zu Bruch. Schließlich kam der rettende Einfall: Man goss heiße, flüssige Butter darüber. War diese abgekühlt und fest geworden, waren die Gläser sicher verpackt. Erschütterungen durch die schlechten Straßen oder der Sturz eines Fasses vom Wagen konnten dem Glas nichts mehr anhaben.
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